Auf ein bundesweit einheitliches Konzept für die Ausbildung von Nachwuchskräften haben sich Verantwortliche im Raiffeisen-Sektor geeinigt. Die Qualifizierung verspricht mehr Praxisnähe. Die Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) und die regionalen Genossenschaftsakademien wollen für „Young Professionals" und Hochschulabsolventen attraktiver werden. Ein Schritt in diese Richtung ist die Verständigung auf deutschlandweit einheitliche Qualitätsstandards. Damit erhält die Personalentwicklung in Raiffeisenwarengenossenschaften sowie Kreditgenossenschaften mit Warengeschäft einen höheren Stellenwert. Die Genossenschaften versprechen sich davon eine bessere Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen.

„Bei gewissen Angeboten fehlte die Praxisnähe", sagt der Bildungsverantwortliche des Genossenschaftsverbandes, Ernst Stöver. Nach dem Relaunch gebe es ein einheitliches Level. Die Aufstiegsfortbildung für Mitarbeiter der Genossenschaften hat zunächst fachliche Weiterbildungslehrgänge über die regionalen Genossenschaftsakademien im Programm. Im Anschluss kann das überregionale Managementprogramm Futur der ADG auf Schloss Montabaur absolviert werden. Das einjährige Futur-Programm startet im Juni 2012. (az) 
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