Für ihren Vortrag ‚Computersimulationen zur Optimierung der markergestützten Rückkreuzung mit Hochdurchsatzmarkersystemen‘ erhält Dr. Eva Herzog den begehrten Kurt-von-Rümker-Preis der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung (GPZ). Die im Rahmen ihrer Arbeit gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, dass z. B. Resistenzgene aus genetischen Ressourcen beschleunigt in leistungsfähige Sorten eingebracht werden können. Damit leiste sie einen Beitrag zu einer umwelt- und verbraucherfreundlichen Pflanzenproduktion, teilte das Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, mit

Der Preis, der seit 1985 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Pflanzenzüchtung verliehen wird, ist mit 1.000 Euro dotiert. Er ist nach Kurt von Rümker benannt, der im Sommersemester 1889 in Göttingen die erste akademische Vorlesung über Pflanzenzüchtung hielt. Der Preis soll junge Wissenschaftler einer größeren Öffentlichkeit vorstellen und gleichermaßen die Diskussion aktueller pflanzenzüchterischer Forschung in der Gesellschaft anregen. (az)
stats