az-Karrieretag

Große Jobauswahl im Agrarsektor

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Mehr als 100 Studenten haben sich heute auf dem 4. Agrar-Karrieretag an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn eingefunden. Mit großem Interesse stellten sie den Unternehmen aus der Agrarbranche an den Informationsständen Fragen zu Jobsaussichten und Ausbildungsprogrammen. Vor Ort sind Dow Agro Sciences, das Schlachtunternehmen Westfleisch, die Genossenschaft Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main, die BASF, die Versicherung R+V und das Handelsunternehmen Agravis gewesen.

Als erster in der Runde präsentierte Tobias Meinhold Dow Agro Sciences. Er hat selbst in Bonn studiert und seine Promotion abgeschlossen. Jetzt ist er in Nord-Niedersachsen, einer der 30 Vertriebsregionen des Unternehmens in Deutschland, als Kundenberater tätig. Für den Bereich Pflanzenschutz schult er die Außendienstler der Händler zu Produkten des Konzerns. Wenn Landwirte Hilfe und Beratung benötigten, steht er als Kundenberater aber auch direkt zur Verfügung. Seine Position sei die eines Fachberaters; fachliches Know-How sei Voraussetzung und nicht das Klinken-Putzen.

Personalleiter Oliver Reich des Schlachtunternehmens Westfleisch betonte die Rückverfolgbarkeit der Produktentstehung seines Konzerns. Das Unternehmen sei genossenschaftlich aufgestellt, Schlachtung und Veredelungsprozess würden innerhalb der Genossenschaft stattfinden. So könne die Qualität gut überwacht werden.

Westfleisch biete Praktika ab drei Wochen an. "Zurzeit suchen wir Trainees im Einkauf von Lebendvieh", betonte er. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, während der man nach Möglichkeit vier Standorte kennenlernen soll.

Die Studenten waren auch an Gehaltsfragen interessiert. Bei Westfleisch beispielsweise können sie 2.200 € brutto in der Ausbildung verdienen. (has)
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