Junge Akademiker, die in den Beruf starten, verdienen durchschnittlich 3.400 € brutto im Monat. Die Region, die Firmengröße und das Geschlecht sind ausschlaggebend für die Gehaltshöhe.

Das durchschnittliche Einstiegsgehalt eines Akademikers liegt derzeit bei rund 3.400 € monatlich. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung. Wer einen Doktor oder Masterabschluss hat, kann mehr erwarten. Bis zu 4.200 € sind der Studie zufolge möglich. Bachelorabsolventen können mit durchschnittlich 3.300 € rechnen.
 
Das WSI hat 4.300 Hochschulabsolventen nach ihren Einkünften befragt. Neben Faktoren wie einem unbefristeten oder befristeten Arbeitsvertrag spielen vor allem das Geschlecht und die Arbeitsregion eine Rolle: Frauen verdienen etwa 19 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen.

Und während Jungakademiker in Westdeutschland durchschnittlich 3.500 € erhalten, bekommen diejenigen in Ostdeutschland mit 2.900 € gut 19 Prozent weniger. Auch die Größe des Unternehmens wirkt sich auf das Einstiegsgehalt aus: Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zahlen fast 25 Prozent mehr als solche mit weniger als 100 Beschäftigten.

Nach Branchen unterteilt, lässt es sich im Bankensektor, Fahrzeugbau und in der chemischen Industrie am besten verdienen. Die Spitzenverdiener unter den Berufseinsteigern sind Elektro- und Wirtschaftsingenieure, sie erhalten bis zu 4.540 € monatlich. (az) 
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