Die frühere Bezeichnung „Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa" ist mittlerweile geografisch zu eng gefasst. Jetzt spiegelt der Institutsname wider, welche Forschungsregionen in Halle im Mittelpunkt stehen.

Geblieben ist der Fokus auf die Agrar- und Ernährungswirtschaft sowie die ländlichen Räume. Neben Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa untersuchen die Wissenschaftler des IAMO Veränderungsprozesse in Südosteuropa sowie Zentral- und Ostasien.

Die bisherigen Analysen des IAMO zeigen, dass sich die ehemals planwirtschaftlichen Länder Europas und Asiens sehr unterschiedlich entwickelt haben. Gemeinsam ist, dass die Vergangenheit großen Einfluss auf die Entwicklung behält. Hier versteht sich das IAMO als internationales Kompetenzzentrum in der Forschung und für den Wissenstransfer. In Halle sind die Verantwortlichen überzeugt, dass diese Ländergruppe auch zukünftig höchst relevante Forschungsfragen bereithält, deren Beantwortung von globalem Interesse ist.

Das IAMO ist 1994 in Halle gegründet worden und gehört als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft an. (az)
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