Im vergangenen Jahr haben rund 515.000 Menschen ein Hochschulstudium aufgenommen. Die Zahl der Studienanfänger steigt damit um mehr als 16 Prozent. Nach Fächergruppen sortiert verzeichnen die Ingenieurwissenschaften den größten Zuwachs, teilt das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Berechnungen mit. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich 2011 24 Prozent mehr Menschen für diese Studienrichtung entschieden. In der Fächergruppe Mathematik und Naturwissenschaften beträgt der Zuwachs etwas mehr als 21 Prozent. Seit dem Studienjahr 2006 ist die Zahl der Studienanfänger pro Jahr durchschnittlich um 8,5 Prozent angestiegen. Die Ursachen sind sowohl doppelte Abiturjahrgänge in Bayern und Niedersachsen als auch die Aussetzung der Wehrpflicht und des Zivildienstes. (az)
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