Wie können Wasser- und Bodennutzungskonflikte gelöst werden? Was ist uns der Boden wert? Und welche Geschichten erzählt der eigene Vorgarten eigentlich? Unter anderem diese Fragen versuchen verschiedene Experten ab dem 21. Mai an fünf Abenden zu beantworten.

Dabei beschränken sich die Vortragenden nicht nur aufs Dozieren, das Publikum soll mitdiskutieren, zum Beispiel über den Boden, der nicht nur Naturobjekt ist, sondern auch schon immer einen ökonomischen Wert hat. Es geht zudem raus aufs Feld: Eine Veranstaltung führt auf die Fildern bei Stuttgart zur Geländebegehung.

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 als internationales Jahr des Bodens erklärt, dies nahm die Universität als Anlass, dem Thema im Rahmen des Studium generale eine Vortragsreihe zu widmen. Erstes Thema am 21. Mai ist „Wasser-Menschen-Landwirtschaft: Integrative Lösungen für Wasser- und Bodennutzungskonflikte", der letzte Termin der Reihe findet am 23. Juli statt und führt aufs Gelände, wo die Landschaftsgeschichte der Filderebene vorgestellt und erklärt wird, welche Funktionen Böden in welchen Landschaftsteilen haben. (az)
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