Rund sechs Jahre nach seiner Gründung habe sich das IAPN in der angewandten Pflanzenernährung etabliert und die Erwartungen seiner beiden Trägerorganisationen voll erfüllt, teilen die Universität Göttingen und K + S mit. Als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Wirtschaft greife das Institut aktuelle Fragen aus der Praxis auf. Die Weiterführung wurde jetzt gesichert. Eine entsprechende Vereinbarung haben beide Partner unterzeichnet. Sie läuft bis zum 1. Oktober 2022, mit Verlängerungsoption.

Das IAPN forscht zur Ressourceneffizienz. Die bedeutende Frage, wie Pflanzen unter anderem in Bezug auf die Nährstoffe Kalium und Magnesium knappes Wasser besser nutzen können, stand im Mittelpunkt der ersten Forschungsjahre. Es wurden neue Methoden entwickelt, mit denen die Wassernutzungseffizienz landwirtschaftlicher Kulturen untersucht werden kann. In diesem Zusammenhang übernimmt auch K+S Kali eine wichtige Rolle. „Die Forschungsergebnisse des IAPN  fließen unmittelbar in unsere Produktentwicklung ein“, erläutert Prof. Andreas Gransee, Leiter Forschung und Beratung bei K+S. 

Auch der Austausch innerhalb der Wissenschaft ist eine Aufgabe des IAPN, zum Beispiel mit Tagungen über den Nährstoff Magnesium oder über Gastaufenthalte internationaler Forscher. Mit der Veranstaltungsreihe „IAPN im Dialog“ eröffnet das Institut zudem regelmäßig ein Diskussionsforum für Studierende, Wissenschaftler und weitere Interessierte. (az)
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