Ob Universität oder Fachhochschule - die Hochschulform spielt für die Wahl des Studienortes eine weniger wichtige Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Fachhochschule München. Ausschlaggebend für die Wahl des Masterplatzes sind demzufolge die angebotenen Inhalte.

In einer kürzlich veröffentlichten Umfrage der Fachhochschule München ergibt sich folgendes Bild: Den meisten der rund 1100 im März 2012 befragten Studierenden ist es egal, ob sie ihren Master an einer Universität oder Fachhochschule machen. 84 Prozent sind der Meinung, dass die Studieninhalte das ausschlaggebende Kriterium bei der Auswahl eines Masterstudiengangs sind. Als weniger wichtig beurteilen sie die Nähe der Hochschule zum Wohnort oder die Attraktivität des Hochschulorts.

Den Universitäten schreiben die Befragten eine höhere Internationalität und mehr Forschungsmöglichkeiten zu. Den Fachhochschulen attestieren sie hingegen einen höheren Praxisbezug, intensivere Kontakte zu Unternehmen und eine bessere Vereinbarkeit von Studium und Beruf. (az)
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