Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2015 zum „Internationalen Jahr des Bodens“ erklärt. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) greift diesen Gedanken auf. Um die Bodenfruchtbarkeit als Grundlage der landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Erzeugung zu erhalten, fördert das BMEL über einen Projektträger, die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), nun Forschungsprojekte mit dem Thema Düngung.

Teil des Programms ist der Förderschwerpunkt Nährstoffeffizienz. Gesucht sind Verfahren, die eine möglichst effiziente und umweltschonende Nutzung von Düngemitteln ermöglichen. Zu diesem Zweck werden Vorhaben und Projekte der industriellen Forschung und der experimentellen Entwicklung in Landwirtschaft und Gartenbau unterstützt, die diese Vorgaben erfüllen, ohne dass mit Ertragseinbußen zu rechnen ist.

Besonderes Augenmerk wird hier unter anderem auf gewässerschonende Ausbringungsverfahren sowie die Verringerung des Phosphataustrags durch Erosion gelegt. Kleine und mittlere Unternehmen werden bei der Förderung ebenso bevorzugt wie Hochschulen und außeruniversitäte Forschungseinrichtungen. (az)
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