An deutschen Hochschulen schreiben sich immer mehr ausländische Studenten ein. Das Interesse an einem deutschen Agrarstudium bleibt jedoch auf gleichem Niveau.

Die Zahl der Studienanfänger und Doktoranden an deutschen Hochschulen wächst. 2008 waren etwa 10 Prozent mehr als im Vorjahr eingeschrieben. Die meisten Studienanfängerinnen und -anfänger stammen aus China, der Türkei, Frankreich, Polen, Russland und den USA. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Studie „Wissenschaft weltoffen", erstellt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit dem Hochschul-Informations-System (HIS).

Die Zahl der ausländischen Studienanfänger an landwirtschaftlichen Fakultäten und Instituten ist hingegen konstant geblieben. Sowohl 2007 als auch 2008 liegt die Zahl bei etwa 1.000 Erstsemestern. Insgesamt waren im vergangenen Jahr rund 3.000 junge Menschen aus dem Ausland an einer landwirtschaftlichen Fakultät eingeschrieben. Im Jahr 2008 lag die Zahl auf gleichem Niveau.

Weltweit betrachtet, haben sich rund drei Millionen Studierende rund um den Globus für ein Auslandsstudium entschieden. Zu den beliebtesten Gastländern gehören die USA, Großbritannien und auf Platz 3 Deutschland, hat der DAAD ermittelt. Die deutschen Agrarstudenten zieht es vor allem zu einem Studium ins benachbarte Ausland: nach Österreich und in die Niederlande. Auf Platz 3 liegen die USA. (az)
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