Recruiting

Jobmesse für Unternehmen effizienter

Der Absolventenkongress Deutschland wird am 26. und 27. November 2015 in Köln stattfinden. Die rund 300 ausstellenden Unternehmen suchen Nachwuchskräfte für Praktika, Traineeprogramme oder den Direkteinstieg. Zu den teilnehmenden Firmen zählen namhafte Unternehmen darunter auch BASF, Danone und Unilever. 2015 können die Aussteller nach Angaben des Veranstalters mit dem Besuch von über 13.000 akademischen Nachwuchskräften rechnen und haben Zugriff auf rund 20.000 Kandidatenprofile.

Bereits zum 26. Mal findet Deutschlands größte Jobmesse statt. Zeit für eine Veränderung findet der Veranstalter Staufenbiel Institut. Der diesjährige Absolventenkongress will daher die Grenzen zwischen analogem und digitalem Recruiting auflösen. Während der Messe treffen Arbeitgeber ihren potenziellen Mitarbeiter-Nachwuchs immer noch persönlich – von Studenten über Absolventen bis hin zu Young Professionals. Doch dieses Jahr haben die Aussteller Tausende von Nachwuchskräften bereits gesichtet und ausgewählt, bevor diese an ihren Stand kommen.

Damit soll der Recruiting-Prozess für die Unternehmen leichter und effizienter werden. Der Veranstalter hat dafür das Prinzip „Integrated Recruiting“ entwickelt: Mit zahlreichen digitalen Produkten und einem neuen Standkonzept sollen die Grenzen zwischen Employer Branding und Recruiting zwischen analogen und digitalen Prozessen aufgelöst werden, heißt es.

Auf digitaler Plattform finden Unternehmen den passenden Nachwuchs

Kernstück des „Integrated Recruiting“ ist das neue, sogenannte TalentBoard. Mit Hilfe dieser digitalen Plattform können Personaler aus rund 20.000 Kandidaten, die sich zum Absolventenkongress Deutschland angemeldet haben, den passenden Nachwuchs für sich auswählen. Mittels verschiedener Filter ließen sich geeignete Bewerberprofile einfach identifizieren, heißt es. Dabei liefere das TalentBoard für alle Bewerber eine Matching-Kennzahl, die zeige, wie sehr der jeweilige Kandidat zum Unternehmen passe. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, zu den Bewerbern per Klick Kontakt aufzunehmen und deren Lebenslauf anzufordern.

Damit Arbeitgeber und Nachwuchskräfte auch auf der Messe noch leichter zueinanderfinden, setzt Staufenbiel Institut erstmals kleine Minisender, sogenannte iBeacons, ein. Nähert sich ein Bewerber mit einer hohen Matching-Kennzahl einem Stand, erhält er eine Einladungsnachricht des jeweiligen Unternehmens auf sein Smartphone. Und Studenten, die es nicht schaffen, sich bei jedem ihrer Wunscharbeitgeber persönlich vorzustellen, können mit der StaufenbielApp den QR-Code des Stands einscannen und ihre Bewerbungsunterlagen übermitteln. So werde sichergestellt, dass den Firmen kein geeigneter Kandidat entgehe. (mrs)
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