Eine neue Webseite verschafft Überblick über den Arbeitskräftebedarf und die Anforderungen jeweiliger Branchen. Das "Kompetenzpanorama" hat dabei die ganze EU im Blick.
 
Das kürzlich freigeschaltete „EU-Kompetenzpanorama“ bündelt europäische und nationale Informationsquellen zum Arbeitsmarkt. Es zeigt, welche Branchen die meisten Jobs bieten, wo Engpässe herrschen und welche Qualifikationen für offene Stellen notwendig sind. Trotz hoher Arbeitslosigkeit sind EU-weit derzeit rund 2 Mio. Stellen unbesetzt. Die Website umfasst detaillierte, nach Branchen, Berufen und Ländern gegliederte Informationen. Es verdeutlicht, wo die größten Lücken zwischen Angebot und Nachfrage herrschen, damit Menschen für die Bereiche ausgebildet werden, in denen mit steigender Nachfrage nach Arbeitskräften zu rechnen ist.
 
Derzeit sind in der EU die meisten freien Stellen in den Bereichen Vertrieb und Finanzen zu finden. Arbeitskräftemangel herrscht unter anderem in biologischen und technischen Berufen. Engpässe gibt es nach wie vor bei Ingenieuren: Deutschland sucht vor allem Experten in der Fahrzeugtechnik, der Mechatronik, im Metallbau sowie Energie- und Elektroingenieure. (az)
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