Dr. Patrik Schäfer erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten zu den Wechselwirkungen zwischen Wurzeln und Pilzen. Anlässlich der heute eröffneten Deutschen Pflanzenschutztagung in Berlin wird dem 37-jährigen der renommierte Preis für Nachwuchswissenschaftler verliehen. Schäfer arbeitet am Institut für Phytopathologie und Angewandte Zoologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er forscht an der Symbiose zwischen Nutzpflanzenwurzeln und einem in Indien entdeckten Pilz. Gelingt eine Symbiose, können bestimmte Pflanzenarten widerstandsfähiger gegenüber Stress, wie Trockenheit, gemacht werden. Diese Arbeiten sind Bestandteil des Schwerpunktprogramms „Plant-Micro“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft ist Mitveranstalter der Pflanzenschutztagung und verleiht den Julius-Kühn-Preis seit 1979 an junge Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. (az)
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