Förderpreis der Fleischwirtschaft

Jung, ambitioniert, talentiert – ausgezeichnet

Bereits zum 5. Mal in Folge haben die afz - allgemeine fleischer zeitung – und die FLEISCHWIRTSCHAFT den begehrten Nachwuchspreis „Förderpreis der Fleischwirtschaft" verliehen. Auf dem Meat Vision Day am Mittwoch in Frankfurt a.M. zeichneten die Fleischwirtschaftlichen Fachmedien der dfv Mediengruppe junge, ambitionierte Talente aus Handwerk, Industrie, Handel und Wissenschaft aus.

Preisträger 2017 sind Philipp Büning aus Münster (Nordrhein-Westfalen), Dr. Nino Terjung aus Garrel (Niedersachsen) und Lisa Wetzel aus Heilbronn (Baden-Württemberg).

Philipp Büning
-- , Foto: Natalie Färber
Philipp Büning
Philipp Büning, Inhaber und Geschäftsführer der gleichnamigen Metzgerei in Münster hat mit gerade 26 Jahren seine eigene Metzgerei gegründet - unabhängig vom elterlichen Betrieb. Mit hervorragenden Produkten, qualifizierter Beratung und hohem Unterhaltungswert an der Ladentheke begeistern der junge Fleischermeister und seine Mitarbeiter die Kunden. Mit der „Marke Philipp“ und ihrem Markenkern „Der vom Rinde versteht“ arbeitet Büning an seiner Anerkennung als Spezialist für außergewöhnlichen Fleischgenuss in der Region. Seine erfolgreiche Arbeit trägt weiter Früchte. Im Sommer wird eine Filiale eröffnet und weitere Arbeits- und Ausbildungsplätze entstehen.

Nino Terjung
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Nino Terjung
Dr. Nino Terjung qualifiziert die Kombination einer handwerklichen und industrienahen Ausbildung mit einer anspruchsvollen akademischen Bildung für seine heutige Tätigkeit als Leiter des Geschäftsbereichs „Produktinnovation“ am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück. Er forscht im Bereich des Dry Aging, der Salzreduktion bei Kochschinken und zur schnellen Garung von Fleischwaren. Bei der Beratung von Fleischfirmen ist der 30-Jährige voll in seinem Element. In seiner eigenen Firma treibt den Tüftler und Genießer eine ausgefallene Idee an. Der Fleischforscher möchte einen physikalischen Prozess entwickeln, um Gänsefett in Leberzellen einzubringen, und so eine echte Alternative zur umstrittenen Stopfleber entwickeln.


Lisa Wetzel
-- , Foto: Natalie Färber
Lisa Wetzel
Lisa Wetzel hat sich mit ihren herausragenden IT-Kenntnissen der Optimierung der Produktionsplanung verschrieben. Stärker vernetzen steht für die 29-Jährige Fachspezialistin für „Planung Warenfluss“ im Heilbronner Werk der Kaufland Fleischwaren für mehr Transparenz. Ideen und Verbesserungsvorschläge umzusetzen und die vorhandenen Daten und Systeme dem Wandel der Zeit anzupassen, das ist ihr Anspruch – die Voraussetzung, damit Mensch, Maschine und Produkt im Zeitalter 4.0 miteinander kooperieren und kommunizieren können.

Ziel dieser Initiative ist es, Top-Nachwuchskräfte zu identifizieren, zu fördern und an die Branche zu binden. Die Preisträger spiegeln die beruflichen Chancen in der Fleischwirtschaft wider und zeigen, wie außergewöhnlich vielseitig und attraktiv die Unternehmen als Arbeitgeber sind. (az)
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