Die ersten zehn Studenten des deutsch-westafrikanischen Förderprogramms WASCAL haben ihren Master-Abschluss in Klimawandel und angepasster Landnutzung an der Federal University of Technology in Minna (Nigeria) erhalten. Das Ziel von WASCAL (West African Science Service Center on Climate Change and adapted land use), einem regionalen Klima Service Zentrum, ist die Ausbildung von jungen afrikanischen Wissenschaftlern vor Ort, um Westafrika für die Klimaforschung zu stärken.

„Am Graduiertenprogramm haben mir der internationale Erfahrungsaustausch, die Dozenten aus verschiedenen Ländern und die Möglichkeit, in meinem Heimatland zu forschen, besonders gefallen“, so Enoch Bessah, Masterstudent aus Ghana. Sein Studienkollege, Emmanuel Nyadzi, stellt begeistert fest: „Das Besondere an WASCAL ist, dass ich so viele Dinge gelernt habe, die man anderswo in West-Afrika in einem Masterprogramm nicht lernen kann.“

Das Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF) der Universität Bonn und der Lehrstuhl für Fernerkundung der Universität Würzburg unterstützen zehn westafrikanische Universitäten bei der Ausbildung von Master-Studenten und Doktoranden zu Klimawandel und Landnutzung.

Gefördert wird das Projekt mit 50 Mio. € vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, um die Region besser für die Folgen der Klimaänderung zu rüsten. In Westafrika sind die Länder Bénin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Mali, Niger, Nigeria, Sénégal, Togo beteiligt. Die Koordination des Projektes liegt beim ZEF an der Universität Bonn. (az)
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