Die Arbeit in der Landwirtschaft muss für junge Leute attraktiver werden. Zu diesem Ergebnis kamen in der vergangenen Woche die Teilnehmer des europäischen Kongresses der Junglandwirte in Sevilla, Spanien. Maßnahmen müssten vor allem in ländlichen Regionen ergriffen werden, die von Abwanderung und Überalterung betroffen sind. In der EU wären lediglich 7 Prozent der Arbeitnehmer in der Landwirtschaft jünger als 35 Jahre. Allerdings sind mehr als 34 Prozent älter als 65 Jahre.

Während der Konferenz diskutierten laut europäischer Landjugend unter anderem Experten des Europäischen Parlaments, der Europäischen Kommission, der Welthandelsorganisation (WTO) und der spanischen Regierung über die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Es müsse demnach auch sichergestellt werden, dass durch die GAP die Rolle der Landwirte in der Gesellschaft gestärkt werde. (az)
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