Godrick Khisa aus Kenia erhält den mit 25.000 € dotierten Justus-von-Liebig-Preis für Welternährung 2009. Für seine Verdienste als Koordinator des Farmer Field School-Systems (FFS) in Afrika hat ihn die Eiselen-Stiftung Ulm mit diesem Preis ausgezeichnet.

Khisa hat das Farmer-Projekt Mitte der 90er Jahre in Kenia eingeführt, um den Kleinbauern zu einer produktiven und nachhaltigen Landwirtschaft zu verhelfen. In einer Farmer Field School sind 25 bis 30 Kleinbauern aktiv. Sie tauschen dort ihre Probleme aus, diskutieren Lösungen und führen außerdem landwirtschaftliche Versuche durch. Ein Trainer begleitet das Projekt fachlich. Auf dem Lehrplan stehen neben Anbaumethoden auch Strategien für die Vermarktung landwirtschaftlicher Produkte. In Ostafrika haben bislang 120.000 Familien am FFS-Training teilgenommen. (az)
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