Im November bietet der BDL eine Fortbildung an, um die Methodenkompetenz im interkulturellen Kontext zu erweitern. „Diese Ausbildung wurde für Deutsche und Franzosen konzipiert, die beruflich oder ehrenamtlich in multikulturellen Teams arbeiten“, so der stellvertretende BDL-Bundesvorsitzende Henrik Schweder.

„Es geht um konkrete Hilfestellungen, um unverstandene Konflikte zu bearbeiten“, erklärt er weiter. Die Teilnehmer werden eine strukturierte Vorgehensweise lernen, die sie künftig im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext anwenden können.

Intervision oder kollegiale Beratung ist eine Methode der Konfliktanalyse, die in der Gruppe funktioniert und keine externen Experten erfordert. Eine gemeinschaftliche Reflexion hilft, Konflikte zu verstehen, indem verschiedene Sichtweisen erprobt werden, so dass die Situation anders eingeschätzt werden kann. Diese gemeinsame Analyse ermöglicht u.a. interkulturelle Aspekte zu erkennen, die in einem Konflikt verborgen sind.

„In unserem deutsch-französischen Seminar wird die Methode nicht nur theoretisch vermittelt. Vielmehr bringen die Teilnehmer konkrete schwierige Situationen ein, die in Begegnungssituationen aufgetreten sind. Diese werden dann gemeinsam bearbeitet“, sagt der stellv. BDL-Bundesvorsitzende. (az)
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