Ab dem Wintersemester 2015/16 bietet die Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur der Hochschule Osnabrück ein neues Schwerpunktprofil „Medien- und CSR-Kommunikation“ im bestehenden Masterstudiengang Agrar- und Lebensmittelwirtschaft M. Sc. (MAL) am Hochschulstandort in Osnabrück-Haste an.

Das Studium ist ein 4-semestriges Vollzeitstudium, welches sich vor allem an Nachwuchskräfte mit agrar-, gartenbau- und ernährungswirtschaftlichem Bachelorstudienabschluss richtet, die sich eine zusätzliche Qualifikation im Bereich Medien- und der Corporate-Social-Responsibility-Kommunikation, also der Nachhaltigkeitskommunikation, aneignen wollen. Ebenso ist das Programm geeignet für Bachelorabsolventen aus dem kommunikations- bzw. medienwissenschaftlichen Bereich, welche einen Bezug zu oben genanntem Sektor nachweisen können. Interessierte erhalten Informationen dazu auf der Internetseite sowie unter der Telefonnummer 054 969-5263 oder -5271. Am 10. Juni 2015, 14 Uhr, findet ein Informationstermin eigens für dieses Studienschwerpunktprofil in der Hochschule statt. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2015.

Viele Wege stehen offen

„Mit der Einführung des neuen Masterschwerpunktprofils an unserer grünen Fakultät erhalten Studierende erstmalig in Deutschland die Möglichkeit, sich eine Doppelqualifikation anzueignen. Damit sind sie für verschiedene Karrierewege in der grünen Branche im Bereich der nachhaltigen Unternehmenskommunikation, der Medien- und Öffentlichkeitsarbeit von Organisationen sowie des Fachjournalismus sehr gut vorgebildet“, erklärt Prof. Karin Schnitker, Professorin für Unternehmensführung in der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Hochschule Osnabrück und Projektverantwortliche.

Dialog mit der Gesellschaft gestalten

Auch das Gebiet der neuen Medien in all ihren Facetten könne ein künftiges Tätigkeitsfeld für diese Absolventen werden, so Schnitker. Initialzündend für die Entwicklung des Angebotes sei neben vielfältigen Gesprächen mit den Branchenvertretern vor allem die Studie des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes „Neue Wege in der Agrarkommunikation“ im Auftrag der Stiftung Westfälische Landschaft gewesen. Darin sei eindrucksvoll aufgezeigt worden, wie andere Länder versuchten, den in vielen Industrienationen immer schwieriger werdenden Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft zu gestalten, um für beide Seiten annehmbare Zukunftsstrategien zu entwickeln. (az)
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