Drei Street Art-Künstler haben bereits Wände und Silos auf bayerischen Milchhöfen mit ihrer Kunst bereichert, vier weitere folgen bis Ende Oktober. Zu der Aktion, leere Flächen in landwirtschaftlichen Betrieben für Kunstwerke im Graffity-Stil freizugeben, hatte die Bayerische Milchwirtschaft aufgerufen.

Zuerst haben sich interessierte Landwirte gemeldet und dann wurde das Anliegen an die Künstler übertragen. Eine Jury hat mit Unterstützung von Online-Voting die Flächen und Entwürfe für Kunstwerke ausgewählt. Den Künstlern wurden wenige Vorgaben gemacht. Hauptsache es ging um das Thema Milch.

Jetzt hat die Phase der Realisierung begonnen. Der Künstler Jeroo hat seine Motivskizze an die Wand von Martin Weiß in Hahnbach (Oberpfalz) gemalt. Der bekannte Street Art-Künstler Loomit hat die Fläche der Milchwirtin Aloisia Frommel in Niederrieden (Schwaben) mit seinem Motiv verschönert.

In Gallmersgarten bei Rothenburg o. d. Tauber wurde ein abstraktes Gemälde des jungen Nuke aus München auf den Silos der Familie Geißendörfer aufgemalt. (hed)

Das abstrakte Graffiti des Street Art-Künstlers Mark Kilian alias Nuke.
-- , Foto: Milchland Bayern
Das abstrakte Graffiti des Street Art-Künstlers Mark Kilian alias Nuke.


Das Graffiti „Alles in Butter“ des Street Art-Künstlers Mathias Köhler alias Loomit.
-- , Foto: Milchland Bayern
Das Graffiti „Alles in Butter“ des Street Art-Künstlers Mathias Köhler alias Loomit.


Das Graffiti „Milk Cow“ des Street Art-Künstlers Christoph Ganter alias Jeroo.
-- , Foto: Milchland Bayern
Das Graffiti „Milk Cow“ des Street Art-Künstlers Christoph Ganter alias Jeroo.
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