Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundeslandwirtschaftsminister, Peter Bleser, bekannte sich zu einer modernen, bäuerlich unternehmerischen Landwirtschaft und starke ländliche Räume in Deutschland. Der Zugang zu schnellem Internet zählt dabei ebenso zur Daseinsvorsorge wie die Versorgung der Haushalte mit Wasser und Strom.

Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) hatte zum parlamentarischen Abend eingeladen und 30 Bundestagsabgeordnete waren in Berlin zu der Veranstaltung gekommen. Trockene Brötchen stifteten in den Diskussionsrunden Verwirrung.

„Jedes dieser Brötchen kostet 28 Cent“, klärte Sebastian Schaller schließlich auf. Der stellv. BDL-Vorsitzende rechnete völlig wertfrei vor, dass die von BDL und Deutschem Bundesjugendring (DBJR) geforderte Erhöhung der Mittel für die Jugendverbandsarbeit genau 28 Cent für jeden Jugendlichen entspricht.

Caren Marks, die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesjugendministerium, hätte das Brötchen gern geschmiert gesehen, verwies die Landjugendlichen aber an Finanzminister Schäuble. In ihrem Grußwort beim Parlamentarischen Abend des BDL zeigte sie sich beeindruckt vom Engagement der Landjugend fürs Land.

Auch das Bundeslandwirtschaftsministerium, in Person von Peter Bleser, versprach die Interessen der Jugend im Auge zu behalten und bei der Weiterentwicklung der Hofabgabeklausel mit Augenmaß vorzugehen. Eine Abschaffung stehe laut Koalitionsvertrag nicht zur Debatte.

Das hörten die Junglandwirte gern, die mit den Abgeordneten aus Sicht der Jugend und der Praxis über Pflanzenschutz, Strukturwandel und Tierwohl diskutierten. (hed)
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