Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) erarbeitet ein Konzept einer modernen Landwirtschaft. Denkverbote sind beseitigt. Einen Namen hat sie schon, die Inhalte sollen bis zum Frühjahr ausformuliert sein. „Ziel 2030" heißt die Zukunftsinitiative des größten Jugendverbandes im ländlichen Raum, BDL. In unterschiedlichen Arbeitsgruppen und aufeinander aufbauenden Treffen arbeitet der BDL in Kooperation mit verschiedenen Interessengruppen an neuen Leitideen. Neben Jungpolitikern, dem landwirtschaftlichen Nachwuchs und künftigen Führungskräften nahm auch der Schweizer Zukunftsforscher Dr. Andreas M. Walker an dem ersten Treffen in der vergangenen Woche in Bonn teil. Auf dem Arbeitsprogramm stehen Produktion und globaler Handel, Entwicklung der landwirtschaftlichen Betriebe und der ländlichen Gesellschaft und sowie Energie und Umwelt. Ebenso wurde ungewöhlichen Herangehens- und Denkweisen Raum gegeben. „Was halten Sie von mit Biogas gefüllten Luftballons? Von Maden als Proteinlieferanten? Von schwimmenden Farmen? Die gibt es noch nicht. Aber wir arbeiten dran", so Matthias Daun, Vorsitzender des BDL. Endergebnisse präsentiert der Verband nach der abschließenden Sitzung im März. (az)
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