Die Hochschule Rhein-Waal widmet sich den Dörfern. Das NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt das Projekt „Smart Villages - Lösungen zur Zukunftsfähigkeit des Landlebens" mit knapp 250.000 €.

Das niederrheinische Dorf Grieth wurde als Forschungsobjekt ausgewählt. Aufgrund seiner Strukturen besitzt der Ort Modellcharakter für die typischen Probleme des Landlebens: fehlende Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte für die Bevölkerung sowie schwindende Infrastruktur. Fachübergreifend suchen Wissenschaftler der niederrheinischen Hochschule nun nach praktikablen Lösungen.

Diskutiert wird beispielsweise das Konzept eines Dorfladens, der die Funktion von Post, Café, Mitfahrzentrale, Bank und Supermarkt in sich vereint. Gemeinsam mit den Bürgern soll ein Projektbüro eingerichtet werden. Außerdem sind Diskussionsforen, Umfragen und Newsletter geplant. (az)
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