Die Diskussion um die Landnahme durch Großinvestoren wird immer wieder aufgegriffen. Nun bringt der Dokumentarfilmer Kurt Langbein das Thema auf die große Leinwand. Am 6. Oktober ab 18:30 Uhr laden die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), das Zentrum für nachhaltigen Tourismus (ZENAT), die Heinrich Böll Stiftung und die Stadt Eberswalde zur Kino-Preview des Films ein. Anschließend erfolgt eine Podiumsdiskussion, in der vom Landgrabbing betroffene Landwirte aus Brandenburg ihre Situation schildern und mögliche Handlungsalternativen aufzeigen.

In seinem Film „Landraub“ beschreibt der Dokumentarfilmer die Zusammenhänge und die Folgen der zunehmenden Vergabe von Ackerflächen an global agierende Großinvestoren. Klein- und mittelständischen Bauen wird so in vielen Regionen der Welt die Lebensgrundlage entzogen. Der Eintrittspreis zum Film und der Podiumsdiskussion liegt für Studierende bei 5 Euro, der reguläre Preis ist 8 Euro. Offizieller Kinostart des Films ist am 8. Oktober. (az)
stats