Urban Gardening, Guerilla Gardening, internationale Stadtgärten oder die essbare Stadt Andernach sind Beispiele für das zunehmende Bedürfnis der Menschen, ihre Umgebung mitzugestalten und Lebensmittel auch im städtischen Raum zu produzieren.

An der Hochschule Osnabrück wurde dazu ein neuer Forschungsschwerpunkt eingerichtet, in welchem Vertreter von insgesamt elf Fachgebieten, unter anderem Agrarwissenschaftler und Landschaftsarchitekten, internationale und nationale Ansätze Urbaner Landwirtschaft erfassen und auswerten.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen unterstützt dieses neue Forschungsfeld und bildet mit verschiedenen Initiativen in Hannover ein Team, das nun konkrete Projekte zu dem Thema gründen wird. Erste Gespräche haben bereits mit der Stadt Laatzen stattgefunden, die auf stadteigenen Flächen urbane Agrikultur etablieren möchte. (hed)
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