Die Fachhochschule (FH) Lübeck bündelt ihre Forschung zur industriellen Biotechnologie und kann diese nun weiter ausbauen. Das Wissenschaftsministerium Schleswig-Holstein bewilligte Mittel für ein Kompetenzzentrum „Technische Biochemie“. Mit der neuen Einrichtung möchte die FH attraktiver Kooperationspartner für die Industrie werden und diese bei der wissenschaftlichen Optimierung ihrer Produkte und Herstellungsprozesse unterstützen. Wissenschaftsminister Jost de Jager sagte, dass sowohl die chemische und pharmazeutische Energie als auch die Biomedizintechnik und die Lebensmittelindustrie von der Forschungsbündelung profitieren können . Wichtig sei dieses Forschungsgebiet, da es neue Entwicklungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit von Ressourcen gibt und auch die Prozesse selbst effizienter gestaltet werden müssen, beispielsweise durch Energieeinsparung und Minimierung von Abfällen.

2011 soll das Kompetenzzentrum räumlich zu einem Biotechnikum zusammengeführt werden. Die Finanzierung für den Neubau stammt zum größten Teil aus den Mitteln des Konjunkturpakets 2. (az)
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