Wie tierische Lebensmittel umweltschonend und tiergerecht erzeugt werden können, soll der neue Masterstudiengang Nutztierwissenschaften an der Universität Rostock vermitteln. Die Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät der Uni Rostock hat das neue viersemestrige Angebot gemeinsam mit dem Leibniz Institut für Nutztierbiologie in Dummerstorf (FBN) ins Leben gerufen. Der Studiengang ist forschungsorientiert ausgerichtet. Um früh Kontakte zu wissenschaftlichen Einrichtungen knüpfen zu können, sind zahlreiche Gastdozenten eingebunden, unter anderem Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts oder des Deutschen Biomasse Forschungszentrums. Die Studenten erhalten Einblicke in die Schwerpunktbereiche Tierzucht und Reproduktion, Ernährung und Haltung. Mögliche spätere Arbeitsmöglichkeiten sehen die Initiatoren in Industrie und Verwaltung sowie in der Forschung. Allein das FBN hält 80 Doktorandenstellen bereit. (az)
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