Die Bedarfssätze werden generell um 7 Prozent angehoben, es gibt auch mehr Wohngeld. Für Studierende, die nicht bei den Eltern wohnen, steigt damit der Förderungshöchstsatz von derzeit 670 € auf künftig 735 € monatlich.

Die Einkommensfreibeträge werden ebenfalls um 7 Prozent angehoben. Wer neben dem Studium einen Minijob hat, kann also weiterhin mit Bafög-Leistungen rechnen. Mit der Reform werde der Kreis der Geförderten um über 110.000 Studierende und Schüler ausgeweitet, teilt das Bildungsministerium mit.

Die Novelle schließt zudem eine unbeabsichtigt entstandene Lücke. So zählt künftig das Studium erst abgeschlossen, wenn das Ergebnis bekannt gegeben wird, nicht schon ab dem letzten Prüfungstermin. So wird Bafög-Empfängern der Übergang zwischen Bachelor- und anschließendem Masterstudium auch finanziell erleichtert.

Außerdem hat Bildungsministerin Johanna Wanka eine bessere Unterstützung für Ausbildungen im Ausland als auch für nichtdeutsche Auszubildende parat und plant eine deutliche Entbürokratisierung des Verfahrens. (hed)
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