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Rund 385.000 Erstsemester haben 2008 ein Studium in Deutschland aufgenommen, was einer Steigerung um 7 Prozent entspricht. Den größten Zuwachs an Immatrikulationen verzeichnen die Fachhochschulen mit 14 Prozent. Lediglich 3 Prozent mehr Studierende haben sich an den Universitäten eingeschrieben. Diese Ergebnisse gibt das Statistische Bundesamt in einer vorläufigen Schätzung bekannt. Der Anteil der Studienanfänger an der gleichaltrigen Bevölkerung liegt bei 39 Prozent (Vj. 37 Prozent). Das Ziel der Bildungspolitik ist somit fast erreicht. Denn 40 Prozent eines Abiturjahrganges sollten sich für ein Hochschulstudium entscheiden.

Die höchsten Steigerungen der Immatrikulationen melden das Saarland (15 Prozent), Brandenburg und Hessen (jeweils 14 Prozent) sowie Hamburg (12 Prozent). Weniger Studierende haben sich nur in Sachsen (-2 Prozent) und in Bremen (-0,2 Prozent) eingeschrieben. Insgesamt sind im Wintersemester 2008/09 rund 2 Millionen Studierende an den deutschen Hochschulen eingeschrieben, 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Frauenanteil bleibt weiterhin bei 48 Prozent. (ED)

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