Deutsche und chinesische Agrarwissenschaftler bauen die gemeinsame Forschung und Lehre aus. Dazu gehört auch der Austausch von Wissenschaftlern. Eine entsprechende Vereinbarung ist im März in Peking getroffen worden, berichtet das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Mittel- und Osteuropa (IAMO). Aus Deutschland war eine 20-köpfige Delegation der Agrarökonomenvereinigung Gewisola vertreten. Vorbereitet hatten das Treffen deutsche Wissenschaftler des IAMO in Halle sowie der Agrarfakultäten in Berlin und Hohenheim. In China traf die deutsche Delegation auf 21 Vertreter der Chinese Association of Agricultural Economics (CAAE).

Für den Ausbau gemeinsamer Agrarforschung soll auch auf bestehende Institutionen gebaut werden. Dazu gehört das Chinesisch-Deutsche Forschungsförderungszentrum, das gemeinsam von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft DFG und der Nationalen Chinesischen Stiftung für Naturwissenschaften betrieben wird. Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD ist mit Förderprogrammen für den Austausch von Wissenschaftlern aktiv.

Das nächste Treffen der Agrarforscher soll im nächsten Jahr in Deutschland stattfinden. Dann werden die Chinesen nach Halle reisen, wo 2011 die jährliche Tagung der Gewisola stattfindet. (az)
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