Der technische Fortschritt im Bereich der chemischen, physikalischen und mikrobiologischen Untersuchung von Milch, Milcherzeugnissen, Butter und Käse muss sich auch im Berufsbild wiederspiegeln.

Die modernisierte Ausbildungsordnung des Berufes „Milchwirtschaftliche Laborantinnen und Laboranten“ berücksichtigt vor allem auch den Zuwachs an Aufgaben und Verantwortung in Hinblick auf Qualitätssicherungsprozesse. Ein so ausgebildeter Laboranten muss Proben entnehmen und für die Untersuchungen vorbereiten, er muss alles dokumentieren und auch sensorische Prüfungen und Bewertungen gehören zu seinen Aufgaben.

Milchwirtschaftliche Laboranten arbeiten nicht nur in milchverarbeitenden Betrieben, sondern auch in der Feinkost-, Getränke- oder Süßwarenherstellung oder in Untersuchungslaboren. Bundesweit werden jährlich rund 150 Ausbildungsplätze angeboten.

Das BIBB hält die Übernahmechancen für Milchlabor-Fachkräfte nach der dreijährige Ausbildung für sehr gut. Mögliche Weiterbildungswege sind beispielsweise der milchwirtschaftliche Labormeister, der Molkereimeister oder auch der staatlich geprüfte Techniker.
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