Die Workshop-Reihe „Millenium-Express" trägt die Entwicklungsziele der Vereinten Nationen in die Öffentlichkeit. In Hannover thematisieren Master-Studenten die Ernährungssicherheit. Kann sich unsere Gesellschaft die Verarbeitung von Nahrungsmitteln zu Biokraftstoff leisten? Wie wird die wachsende Weltbevölkerung satt? Und auf welche Weise lässt sich mit knappen Ressourcen wie Boden und Wasser haushalten? Diesen und weiteren Fragen geht der Workshop „Safe Food for all - Food Safety & Food Security" am 28. und 29. Februar in Hannover nach. 40 Studierende des vom Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) geförderten Studiengangs „International Horticulture" haben die Veranstaltung an der Leibniz-Universität Hannover organisiert. Die Studierenden stammen aus Entwicklungs- und Schwellenländern und wollen mit Diskussionsrunden und Exkursionen für die Aspekte der Ernährungssicherung sensibilisieren. Unter anderem stellt Matin Qaim, Professor für Welternährungswirtschaft an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Georg-August-Universität Göttingen, Lösungsansätze vor.

Jedes Jahr beginnen rund 300 junge Fach- und Führungskräfte aus Entwicklungs- oder Schwellenländern die vom DAAD geförderten Aufbaustudiengänge. Die daraus vor drei Jahren entstandene Veranstaltungsreihe Millenium-Express informiert an deutschen Hochschulen über die UN-Entwicklungsziele, die sich um Umwelt- und Katastrophenschutz, erneuerbare Energien, Armuts- und Hungerbekämpfung drehen. (az)
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