Studenten führender europäischer Agrarfakultäten machen auf die weltweite Hungerproblematik aufmerksam. Auf dem Führungskräftekongress „One Young World“ stellen sie ihre Konzepte vor. Die Initiative „Thought for Food“ hat Studenten führender Universitäten dazu aufgerufen, Ideen zur Bewältigung der wachsenden Nahrungsprobleme in der Welt zu entwickeln. Der vom Pflanzenschutzkonzern Syngenta ausgelobte Wettbewerb hat nun die Sieger ermittelt. Ein Team der Universität Wageningen überzeugte die Jury mit dem Aufruf zu einem fleischlosen Montag. Das „Meatless-Monday-Team“ fiel unter anderem als Geflügel verkleidet in die Mensa der Universität ein, um über die mit der Fleischproduktion verbundenen Gesellschafts- und Umweltprobleme aufmerksam zu machen. Insgesamt überzeugten drei Studententeams. Neben der Universität Wageningen werden eine Delegationen des Imperial College in London und der ebenfalls britischen University of Reading nach Zürich reisen. Sie stellen ihr Konzept auf der vom 1. bis 4. September stattfindenden „One Young World“ Konferenz vor. Dort diskutieren Nachwuchsführungskräfte zwischen 18 und 27 Jahren mit Prominenten Gästen über drängende globale Probleme. Erwartet werden der Sänger Bob Geldorf und der Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus. (az)
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