Das Hans-Eisenmann-Zentrum der Technischen Universität München erhält ein neues Zuhause. In der kommenden Woche starten die Bauarbeiten für den etwa 20 Mio. € teuren Neubau. Dass seit 2009 bestehende Zentralinstitut für Agrarwissenschaften sieht seine Aufgabe in der Verknüpfung von Grundlagenforschung mit der agrarwirtschaftlichen Praxis. Das Gebäude auf dem Campus Weihenstephan wird neben der Geschäftsstelle des Hans-Eisenmann-Zentrums mit Laboren, Seminarräumen und einem Kleintierzentrum für wissenschaftliches Arbeiten ausgestattet. Die Fertigstellung ist zum Sommer 2013 geplant. Der Bau wird aus einem Teil des Verkaufserlöses des ehemaligen Versuchsguts Hirschau finanziert.

Im Rahmen der am kommenden Montag stattfindenden Grundsteinlegung werden die Technische Universität München, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf und die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft eine Kooperation vereinbaren, die die Rolle Weihenstephans als agrarwissenschaftliches Lehr- und Forschungszentrum stärken soll. (az)
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