In Nordrhein-Westfalen werden zum 1. Oktober acht Agrarreferendare  für den zweijährigen Vorbereitungsdienst des höheren agrarwirtschaftlichen Dienstes eingestellt. Gesucht werden Bewerber, die bereit sind, im Vorbereitungsdienst ihre berufliche Kompetenz für die Agrarverwaltung im Bereich der Verwaltung, der Leitung, der Steuerung und der Beratung zu beweisen und zu vertiefen, informiert der Bildungsserver Agrar.

Die Bewerber müssen ein Studium der Landwirtschaft, des Gartenbaus, der Ernährungs- und Haushaltswissenschaften oder einer ähnlich geeigneten Studienrichtung mit dem Diplom- oder Mastergrad einer Universität oder dem Mastergrad einer Fachhochschule abgeschlossen haben. Zudem müssen die Bewerber eine mindestens einjährige landwirtschaftliche, gartenbauliche oder hauswirtschaftliche fachpraktische Ausbildung mit Praktikantenprüfung absolviert oder eine Abschlussprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz in einem entsprechenden Ausbildungsberuf abgelegt haben.

Bewerbungen sind bis zum 30. Juni an das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Recklinghausen zu richten. Der Vorbereitungsdienst umfasst die 22-monatige Ausbildung und die Große Agrarwirtschaftliche Staatsprüfung. Die Referendare sind im Beamtenverhältnis auf Widerruf und erhalten Anwärterbezüge.

Die Ausbildung vermittelt die beruflichen Kompetenzen für die Agrarverwaltung in den Lernfeldern Verwalten, Leiten und Steuern sowie Beraten. Ausbildungsorte sind neben zentralen Seminaren die Verwaltungs-, Beratungsdienststellen und Einrichtungen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW) und des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz sowie sonstige geeignete Dienststellen. (az)
stats