Charlotte Hogrefe, Eiko Tjaden und Sonja Eckard heißen die Preisträger des Wilhelm-Rimpau Preises 2012. Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) verleiht die Auszeichnung traditionell im Rahmen ihrer DLG-Feldtage, die in dieser Woche in Bernburg Strenzfeld in Sachsen-Anhalt stattfinden.

Alle drei Hochschulabsolventen wurden für ihre innovativen und praxisnahen Abschlussarbeiten in der Pflanzenproduktion ausgezeichnet. Die Preisträger stammen von der Hochschule Neubrandenburg, der Universität Göttingen und der Universität Konstanz. Sie beschäftigten sich mit Herbizidresistenzen, Wechselwirkungen bei Pilzbefall sowie Schimmel in Silomais.

Charlotte Hogrefe erhielt den mit 2.000 € dotierten ersten Preis für ihre Masterarbeit an der Hochschule Neubrandenburg. Sie beschäftigte sich mit Herbizidresistenz von Ackerfuchsschwanz und untersuchte Kombinationen von Wirkstoffen und Anbautechniken, die Herbizidresistenzen vermeiden lassen. Die Arbeit wurde von Prof. Dr. Große Hokamp betreut.

Der zweite Preis in Höhe von 1.500 € ging an Eiko Tjaden von der Universität Göttingen. Er hat in seiner Diplomarbeit den Einfluss der Krankhaften Abreife (Verticillium longisporum) im Rapsanbau auf die Resistenz gegenüber anderen Pathogenen untersucht.

Sonja Eckard schließlich erhielt den dritten Preis in Höhe von 1.000 € für ihre Masterarbeit über das Auftreten von Fusarien und Mykotoxinen in Silomais in Abhängigkeit vom Anbauverfahren und Erntezeitpunkt. Sie wurde an der Universität Konstanz und der Eidgenössischen Forschungsanstalt ART in Zürich verfasst. (az)
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