Berufsbildung

Nachwuchs besser werben


Der DBV-Fachausschuss für Berufsbildung diskutierte kürzlich die Zukunftsfragen der Ausbildungsqualität. Trotz der bundesweit insgesamt stabilen Ausbildungszahlen in der Landwirtschaft sei die Branche gefordert, genügend geeignete Jugendliche für die Ausbildung in den 'grünen Berufen' zu gewinnen, so der Deutsche Bauernverband (DBV).  Wichtig sei dafür auch eine überregional vernetzte Nachwuchswerbung mit einheitlichen Botschaften. „Nicht nur unsere Bauernfamilien und die Verbände stehen in der Verantwortung, sondern auch die allgemeinbildenden Schulen und die Berufsberatung“, betonte der Vorsitzende des Fachausschusses für Berufsbildung des DBV, Werner Schwarz. In den kommenden Jahren werde die Zahl der jugendlichen Schulabsolventen weiter rückläufig sein. Deshalb müssten sich auf allen Ebenen Schulen, Ausbildungs- und Berufsberatung und andere Multiplikatoren noch gezielter vernetzen.

Erörtert wurden darüber hinaus auch konkrete Konzepte zur beruflichen Aus- und Weiterbildung auf veränderten betrieblichen Strukturen sowie Maßnahmen zur Anpassung der landwirtschaftlichen Berufsbildung an die technischen Entwicklungen - einschließlich der fortschreitenden Digitalisierung. Die sich rasant verändernden Rahmenbedingungen verlangten erhebliche Anpassung an die berufliche Qualifizierung betrieblicher Fach- und Führungskräfte im landwirtschaftlichen Bereich, so der DBV. (mrs)
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