Von der antibiotikafreien Ernährung beim Schwein über Kommunikationsprozesse der Zellen bis zum Scheitern politischer Reformen. 17 neue Sonderforschungsbereiche richtet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zum 1. Januar 2010 ein. Die Vorhaben werden mit 132 Mio. € gefördert. Über 60 Prozent des Geldes erhält das wissenschaftliche Personal. Damit entstehen viele neue Arbeitsplätze in Wissenschaft und Forschung.

Die DFG fördert unter anderem ein Forschungsvorhaben der FU Berlin. Wissenschaftler vom Institut für Tierernährung arbeiten in Kooperation mit weiteren Instituten daran, eine effektivere und antibiotikafreie Tierhaltung bei Schweinen zu entwickeln. Das Projekt erhält die Förderung zunächst für vier Jahre. Eine Verlängerung auf 12 Jahre ist möglich. Die DFG wendet jährlich insgesamt 480 Millionen Euro für 244 Forschungsbereiche auf. (kbo)
stats