An der Fachhochschule Köln wurde ein neuer Forschungsschwerpunkt eingerichtet. Studierende sollen eingebunden werden.

Forscher des neuen interdisziplinären Forschungsschwerpunkt »Nexus Wasser-, Energie- und Ernährungssicherheit« sollen Wechselwirkungen, die durch die globale Nutzung der Ressourcen Wasser, Energie und Nahrungsmittel entstehen, untersuchen. Vor allem aber sollen sie ihre Ergebnisse zusammenhängend, als "Nexus", betrachten.

Es werde immer schwieriger die Versorgung mit den begrenzten Ressourcen Wasser, Energie und Nahrungsmittel sicherzustellen, so die FH Köln. Entscheidungen auf einem Sektor führen oft zu Wechselwirkungen. Ein Beispiel dafür wäre etwa der Anbau von Biomasse in wasserarmen Regionen. Die ganzheitliche Betrachtung dieses Gefüges soll geschickte Ressourcenplanung erleichtern und den Weg für Öko-Innovationen ebnen.

Master- und Promotionsstudierende sollen in das Pogramm eingebunden werden, um Forschung und Lehre so zu verknüpfen, so der Sprecher des Forschungsschwerpunktes Prof. Dr. Lars Ribbe.

Das Land NRW fördert über sein Programm "FH Struktur" die Forschung zu besonders zukunftsrelevanten Fragestellungen. Die FH Köln wird zwei Jahre lang gefördert, eine Grundfinanzierung des Schwerpunktes stellt sie selbst für zumindest zwei weitere Jahre sicher. (ah)
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