Die Universität Hohenheim will traditionellen Getreidesorten zu neuer Popularität verhelfen. Eigenschaften von Emmer und Einkorn eignen sich für raue Lagen und ökologischen Landbau. Dem jetzt neu gegründeten „Arbeitskreis Spelzweizen" gehören neben der Universität Hohenheim Vertreter aus Landwirtschaft, Saatguthandel, Müllerei und Bäckerei an. Ziel der Kooperation entlang der gesamten Produktionskette ist es, die Urgetreide bei Verbrauchern wieder bekannt zu machen. Das „hohe Geschmackspotenzial" sei für traditions- und qualitätsbewusste Kunden interessant, heißt in einer Pressemitteilung. Die Landessaatzuchtanstalt der Universität arbeitet dabei an der Verbesserung der Getreideeigenschaften, die vom Landwirt als Produktionsnachteil angesehen werden. Bisher ist es bereits gelungen, die Wuchshöhe der Pflanzen zu reduzieren. (az)
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