Sieben Universitäten, fünf Helmholtz-Zentren und zwei weitere wissenschaftliche Einrichtungen bauen gemeinsam ihre Forschung zur Bioökonomie aus. Untersucht werden soll, wie sich die Wertschöpfung aus Biomasse wirtschaftlich, ökologisch und sozial gestalten lässt. Die Helmholtz-Gemeinschaft finanziert die Forschungskooperation mit 13,5 Mio. €. Die beteiligten Universitäten, ein Fraunhofer-Institut sowie das Deutsche Biomassezentrum investieren in gleicher Höhe.

Ein Drittel des Geldes soll direkt in innovative Projekte einfließen, beispielsweise über Pflanzen, die sich für Biokunststoffe eignen oder zum „Molecular Farming“, bei dem gentechnisch veränderte Pflanzen Wirkstoffe für die Medizin produzieren. Zwei Drittel wird in aktuelle Projekte investiert, die fachübergreifend arbeiten. Hintergrund für diese Verteilung ist eine Empfehlung des Bioökonomierates, der die Deutsche Forschung zu diesem Thema als stark fragmentiert eingestuft hat. (az)
stats