Wissenschaftsministerium investiert 10 Mio. € in den Hochschulnachwuchs. Eines der jetzt gestarteten Promotionsprogramme fokussiert den Tierschutz. 

Im Rahmen der Georg-Christoph-Lichtenberg-Stipendien sind Anfang Oktober elf neue Promotionsprogramme an niedersächsischen Hochschulen gestartet. Das Budget über rund 10 Mio. € gibt 155 Doktoranden ein finanzielles Polster für ihre wissenschaftliche Tätigkeit. Ein Programm widmet sich dem Tierwohl. 15 Doktoranden von philosophischen, medizinischen, wirtschafts- und agrarwissenschaftlichen Fakultäten beleuchten in den nächsten drei Jahren den Tierschutz zwischen den ökonomischen und gesellschaftlichen Anforderungen. Neben der Universität Göttingen haben die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Fachhochschule Osnabrück und die Universität Vechta Wissenschaftler in das Programm entsandt. 

Die Programme setzen ausdrücklich auf die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Fachhochschulen. Damit soll die Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses intensiviert werden, um die Qualität der Arbeiten zu erhöhen und die Promotionsdauer zu verkürzen. Unter anderem absolvieren die Stipendiaten gemeinsame Lehrmodule und Exkursionen. (az)
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