Die Universität Osnabrück und die Hochschule Osnabrück bieten erstmalig zum Wintersemester 2013/14 den deutschlandweit einzigartigen Studiengang „Boden, Gewässer, Altlasten" an. Die Absolventen sollen künftig Antworten darauf geben, wie ein umfassender Bodenschutz in der Landwirtschaft für künftige Generationen gelingt oder Schadstoffbelastungen von Gewässern nachhaltig reduziert werden, teilen die Hochschulen mit.

Der Masterstudiengang richtet sich an Bachelorabsolventen aus umwelt- und geowissenschaftlichen Studiengängen, wie zum Beispiel Geographie, Geoökologie, Landschaftsökologie, Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft oder Bauingenieurwesen.

Die Studierenden können wählen, ob sie sich auf den Bereich Boden, Gewässer oder Altlasten spezialisieren möchten. Themenfelder des bodenwissenschaftlichem Schwerpunkts sind unter anderem urbaner Bodenschutz und Flächenverbrauch, Altlastenbearbeitung, Bodenerosion, Bodenschadverdichtung, dünge- und bioabfallbedingte Belastungen sowie der Energiepflanzenanbau.

Der gewässerkundliche Schwerpunkt befasst sich mit der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, der Renaturierung von Fließgewässern und dem Gewässerschutz bzw. der Überwachung von Standards und Grenzwerten in der Umweltplanung.

Die Studiendauer beträgt vier Semester einschließlich der Masterarbeit. Der Abschluss qualifiziert für eine Laufbahn  im höheren Dienst, in der Wissenschaft sowie für den Berufseinstieg in Verbänden, Kommunen und Unternehmen. Mögliche Arbeitgeber sind den Angaben zufolge Ingenieur- bzw. Planungsbüros, Behörden, Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen.

Weitere Informationen zum Studienangebot stellen die Hochschulen im Internet bereit. (az)

stats