Über 150 Studierende nutzen die Möglichkeit, mit Firmen aus der Agrarbranche in Kontakt zu kommen. 13 Firmen und Unternehmen sind auf der Veranstaltung vertreten und werben um das Interesse der angehenden Absolventen. Dorothea Sommermeyer von der HG Nord gibt am Anfang der Veranstaltung Tipps für die Bewerbung und das Einstellungsgespräch: "Im Bewerbungsgespräch fällt immer die Frage: was werden sie in fünf Jahren machen?
In Kiel wurden Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmensvertretern geknüpft.
-- , Foto: atm
In Kiel wurden Kontakte zwischen Studierenden und Unternehmensvertretern geknüpft.
Wenn Sie mir das beantworten können, stelle ich Sie gerne als Hellseher ein. Es ist auch ausreichend wenn Sie beantworten können: was tun Sie gerne, was können Sie gut, was können Sie nicht gut, was tun Sie nicht gerne."

Die Unternehmen betonen, dass es Ihnen wichtig ist, auf die Wünsche der zukünftigen Arbeitnehmer einzugehen. "Noten sind weniger wichtig für eine Karriere in unserer Firma. Der Mensch hinter den Noten ist relevant", erklärt Claudia Böller, Sprecherin der KWS Saat AG. Böller betont ebenso, wie bedeutend das Prinzip der Nachhaltigkeit in der Firmenpolitik des Saatgutproduzenten sei.

Damit trifft sie die Ansprüche der Studierenden. Die anwesenden Veranstaltungsteilnehmer stellen Nachhaltigkeit als einen wichtigen Anspruch an ihren künftigen Arbeitgeber hervor. Auch der Ruf der Firma ist ihnen wichtig: Nur die wenigsten Studierenden geben an, für einen Arbeitgeber arbeiten zu wollen, der ein schlechtes Renommee in Bezug auf Umweltverschmutzung oder ein negatives Arbeitsklima hat. Das Arbeitsumfeld und der menschliche Umgang ist für die meisten Studierenden ebenfalls von zentraler Bedeutung. (atm)
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