Die neu gegründete Deutsche Agrarforschungsallianz (Dafa) soll die Agrar- und Ernährungsforschung besser bündeln und deutschen Wissenschaftlern auf dem internationalen Parkett mehr Gewicht verleihen. Die Schwerpunkte der Arbeit liegen in der themenorientierten Koordination der Forschung und in der besseren Abstimmung der Einrichtungen untereinander. Außerdem soll die öffentliche Wahrnehmung der wissenschaftlichen Tätigkeit in der Landwirtschaft sowie der Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaft sowie in verwandten Bereichen erhöht werden. Dabei geht es auch um die vermehrte Berücksichtigung bei Planungen und Ausschreibungen in nationalen und europäischen Forschungsprogrammen.

An der Dafa beteiligen sich Universitäten, Hochschulen, außeruniversitäre Institute, wie die Leibniz- und die Helmholtz-Gemeinschaft, sowie die Ressortforschung in Bund und Ländern. Auf der Auftaktveranstaltung am 11. und 12. November in Berlin stellt Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner die Arbeit des neuen Wissenschaftsnetzwerkes vor. (az)
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