Magdalena Zelder ist überzeugt, dass Landwirte durchaus an der Vermeidung von Flutkatastrophen mitwirken wollen. Die Vorsitzende des größten Jugendverbands im ländlichen Raum fordert die Politiker zum Handeln auf: „Gummistiefelwahlkampf war gestern. Wenn Hochwasserschutz grenzübergreifend geplant und umgesetzt wird, können wir der nächsten Flut gelassen entgegensehen!“

Zelder sieht auch Ansatzpunkte bei der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der Europäischen Union. So könnten ausgewiesene Überflutungsflächen als Greening gelten und damit einen Teil der Anforderungen erfüllen, die die EU zur Auflage für Direktzahlungen an die Landwirte stellt.

Auch in der zweiten Säule, die der Förderung der ländlichen Räume dient, gebe es verschiedene Möglichkeiten, mit deren Hilfe die Länder sinnvolle Maßnahmen der Landwirtschaft gegen Flutkatastrophen unterstützen könnten. (az)
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