Fachschulen sind eine zentrale Säule der „grünen Fortbildung". Ein mögliches Problem sieht der Deutsche Bauernverband im mangelnden Lehrernachwuchs.

An deutschen Fachschulen lernen 7.750 agrarwirtschaftliche Fachschüler. Der Berufsnachwuchs für die deutsche Land- und Agrarwirtschaft finde an Fachschulen gute Bildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten vor, teilt der Deutsche Bauernverband mit.

Bundesweit existiere ein flächendeckendes Netz von Fachschulen, die angehende Fach- und Führungskräfte für leitende Funktionen in landwirtschaftlichen Betrieben qualifizieren. Kernauftrag der Fachschulen sei die Vermittlung von Abschlüssen als Wirtschafter, Agrarbetriebswirt und Techniker. Zunehmende Bedeutung hätten die Fachschulen in den vergangenen Jahren auch bei der Vorbereitung auf die Meisterprüfung gewonnen.

Nach Ansicht des Verbands profitieren alle „Grünen Berufe" von der qualitativ hochwertigen und praxisnah ausgerichteten schulischen Fortbildung. Als tragende Säule des „grünen Fortbildungssystems" seien die Fachschulen zu erhalten und konsequent am landwirtschaftlichen Arbeitsmarkt auszurichten, fordert der Bauernverband. 

Den anstehenden Generationenwechsel in der Lehrerschaft verfolgt der Bauernverband mit Sorge. Wenn in den Bundesländern nicht genügend Lehrernachwuchs ausgebildet und eingestellt werde, könne dies zu einem Lehrermangel an den berufsbildenden Schulen führen.

Der Bildungsserver Agrar bietet im Internet ein nach Fachbereichen und Bundesländern sortierbares Verzeichnis über Fachschulen in Deutschland an. (az)

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