Von der Ideenfindung bis zur finanziellen Förderung: Der Kreativ-Workshop des Bundesforschungsministeriums (BMBF) „Nachhaltige Innovationen entlang der Wertschöpfungskette bei Lebensmitteln“ (NIWEL) bietet zwei Tage lang Impulse und Beratung für Neuentwicklungen nach den Kriterien der Bioökonomie. Der Workshop findet am 13. und 14. Januar am Forschungszentrum für Bioökonomie der Universität Hohenheim statt. Teilnehmer müssen nichts für den Workshop zahlen. 

Das Forschungsgebiet schlägt eine Brücke zwischen Technologie, Ökologie und effizienter Wirtschaft. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus eines Produktes, vom Rohstoff über die Verarbeitung bis hin zur Endverwertung betrachtet. Neben konkreten Produkten sind auch nachhaltige Dienstleistungen im Bereich Bioökonomie gefragt. In all diesen Bereichen sind Innovationen gefragt.

Veranstalter ist das Forschungszentrum für Bioökonomie der Universität Hohenheim. Nach der Entwicklung und Bewertung können die Teilnehmer ihre Ideen gleich in den Wettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF) einbringen.

Der zweitägige Workshop umfasst Vorträge, Diskussionen und Kreativ-Arbeit in Arbeitsgruppen sowie Hilfe bei der Beantragung von Fördermitteln. Inspiration erhalten die Teilnehmer durch erfolgreiche bioökonomische Produkte und Ideen von Impulsgeber aus Wissenschaft und Praxis.

Ziel sind marktfähige Produkte und Dienstleistungen

Bei einer theoretischen Produktentwicklung werden die Workshop-Teilnehmer von Wirtschafts- und Marketingexperten begleitet und unterstützt. Am Ende sollen marktfähige und realistische Marketing- und Entwicklungskonzepte für die theoretischen Produkte feststehen. (az)
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