Das Projekt Traditional Food Network to improve the Transfer of Knowledge and Innovation (Trafoon) startet damit, bestehende Probleme oder zukünftige Vorhaben kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) in Europa festzustellen. „Mit diesem Wissen bieten wir ihnen dann maßgeschneiderte Schulungsmaßnahmen an“, sagt Susanne Braun, Leiterin des Life Science Centers. Damit können traditionelle Hersteller in Zukunft im europäischen Wettbewerb bestehen.

Das EU-Projekt Trafoon wird in Schulungen Wissen an KMU vermitteln. Die Hersteller erfahren beispielsweise, wie Zertifizierungen beantragt werden. Auch werden sie ermutigt, traditionelle Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren bei Backwaren aus Dinkel, Hartweizen oder Hafer weiter zu entwickeln. Ebenso stehen Weiterbildungsangebote zu Vermarktungsstrategien und rechtlichen Fragen auf dem Programm.

Die EU fördert Trafoon mit 4 Mio. €. Davon entfallen 410.000 € auf die Universität Hohenheim. Insgesamt beteiligen sich 30 Partner aus 13 Ländern, darunter die Universitäten in Wageningen, Bologna oder Cork. (heu)
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